Blog https://www.inomaxx.de/index.php/blog.html Mon, 08 Jun 2026 07:57:49 +0200 Joomla! - Open Source Content Management de-de info@inomaxx.de (inomaxx finance consult) Vermögensaufbau richtig planen: Kurzfristige Sicht kostet Rendite https://www.inomaxx.de/index.php/blog/501-vermoegensaufbau-richtig-planen-kurzfristige-sicht-kostet-rendite.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/501-vermoegensaufbau-richtig-planen-kurzfristige-sicht-kostet-rendite.html

In Deutschland wird auch weiterhin fleißig gespart. Statistiken belegen, dass im 1. Halbjahr des Jahres 2025 rund 10,3 Prozent des Einkommens gespart wurde. Jedoch kann auch festgestellt werden, dass viele Sparer dabei auf althergebrachte Methoden wie das Sparbuch vertrauen, die bei der anhaltenden Niedrigzinsphase einfach zu wenig Rendite erbringen und kaum die Inflation auffangen. Bei kurzfristigen Anlagen kann man da mit einem verzinsbaren Tagesgeldkonto wesentlich besseren Profit machen und bei mittel- bis langfristigen Anlagen sollte man auf Strategien vertrauen, die zwar ein höheres Risiko bergen, aber dafür eine bessere Rendite für den Vermögensaufbau erzielen.

Das richtige Sparverhalten zählt

Um den Vermögensaufbau gezielt voran zu treiben, ist es wichtig, schon so früh wie möglich ein regelmäßiges Sparverhalten zu entwickeln. Wer beim Vermögensaufbau daran denkt, später einmal mit dem angesparten Kapital die Rente aufzubessern, sollte so früh wie möglich mit einer monatlichen Rücklage beginnen. Wer schon dreißig Jahre vor dem Rentenalter mit dem Vermögensaufbau beginnt, kann schon mit einer monatlichen Summe von rund 150 Euro bis zum Rentenalter ein Kapital vom 100.000 Euro aufbauen, wenn man den Zinseffekt richtig nutzt.

Wer dagegen kurz vor dem Rentenalter mit dem Sparen beginnt, muss monatlich eine wesentlich größere Summe aufbringen. So ist es ratsam, schon in jungem Alter jeden Monat eine bestimmte Summe zu sparen, die man am besten gleich per Dauerauftrag auf ein Tagesgeldkonto oder Geldmarktfonds überweisen lässt.

Optimale Verzinsung ist wichtig

Gleichzeitig ist es natürlich wichtig, für diese Sparanlage eine optimale Verzinsung zu gewähren. Dabei gilt es, auf mehrere Details zu achten. Zunächst einmal sollte man die Angebote für Tagesgeldkonten bei mehreren Banken vergleichen. Schon ein geringer Unterschied beim jährlichen Zinssatz kann langfristig einen großen Unterschied bedeuten. Zudem sollte man auch in Erfahrung bringen, wann die Zinsen gutgeschrieben werden. Manche Banken schreiben die Zinsen jeden Monat gut. Da ist der Zinseffekt stärker als bei solchen Banken, die Zinsen nur jährlich gutschreiben.

Fondssparen bei langfristigem Vermögensaufbau

Wer den Vermögensaufbau auf lange Sicht plant, ist mit Fondssparen immer wieder gut beraten. Hier ist es möglich, langfristig gute Erträge zu erzielen, die sich um 6,3 Prozent bewegen können. Somit hat man die Möglichkeit, die Inflation aufzufangen und die Kaufkraft des gesparten Geldes zu erhalten. Bei einigen Direktbanken, die man im Internet findet, kann man sogar ein kostenloses Depot anlegen. Wer sich für die attraktive ETF Sparpläne interessiert, kann diese bei Direktbanken wesentlich leichter finden, als bei Filialbanken.

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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Thu, 21 May 2026 12:04:27 +0200
Wenn unverheiratete Paare eine Immobilie kaufen wollen https://www.inomaxx.de/index.php/blog/500-wenn-unverheiratete-paare-eine-immobilie-kaufen-wollen.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/500-wenn-unverheiratete-paare-eine-immobilie-kaufen-wollen.html

Was schon bei rechtlich verheirateten Paaren zum Problem wird, ist in einer "wilden Ehe" nicht einfacher zu lösen. Der Bundesgerichtshof sieht auch bei einem in der "wilden Ehe" angeschafften Vermögenswert wie einer Immobilie ein rechtlich schutzwürdiges Ausgleichsbedürfnis im Falle einer Trennung. Unverheiratet zusammen lebende Paare sind auch jenseits der 40er nicht selten zu treffen und machen rund 3,3 Millionen Partnerschaften ohne Trauschein aus. Bei Trennung oder im Todesfall eines Partners hat in einer Ehe das Gesetz für den Ausgleich vorgesorgt. In einer "wilden Ehe" müssen die Partner eigene Absprachen treffen und sich für den nicht vorhergesehenen Fall absichern.

Wichtige Fragen sind vor allem:

  • Wer wohnt nach der Trennung weiter im Haus und wer muss die Hypothek zahlen?
  • Wie werden Gewinn oder Verlust beim Verkauf der Immobilie geteilt?
  • Wer hat das Recht auf Möbel und feste Einbauten?

Ansprüche nur mit Nachweis

Fehlen klare Regeln hat der BGH zwar mit zwei Urteilen eine Basis geschaffen, kann aber nicht zu Gunsten des Partners entscheiden, der vielleicht mehr in die Immobilie investiert hat. Der Schutz unverheirateter Paare ist mit der Gesetzgebung besser geworden, kann aber eine zu Lebzeiten beziehungsweise innerhalb der Beziehung getroffene Absprache nicht ersetzen. Wer einen Anspruch gerichtlich geltend machen möchte, muss diesen nachweisen und ihn anhand von alten Rechnungen belegen können. Anderenfalls kann das Gericht keine bevorzugte Entscheidung für den Antragsteller aussprechen, auch wenn sich dieser im Recht fühlt und mit dem Verlust des Hauses einen tiefen finanziellen Einschnitt in Kauf nehmen müsse.

An einen Partnerschaftsvertrag denken

Neben dem Grundbucheintrag sollte ein Partnerschaftsvertrag mit Hilfe eines Notars ausgearbeitet werden. Im Grundbuch können beide Partner zu gleichen, aber auch zu unterschiedlichen Teilen stehen. Der Eintrag zeigt aber ausschließlich den Besitz am Grundstück und an der Immobilie, nicht aber an den im Haus angeschafften Gegenständen auf. Für diese ist ein Partnerschaftsvertrag die sicherste Lösung, da sich im Vertrag eine korrekte Teilung aller angeschafften Gegenstände aufzeigen lässt.

Ohne ein Testament kann es zu Überraschungen kommen

Auch im Todesfall eines Partners ist ein Partnerschaftsvertrag von hoher Wichtigkeit. Laut der gesetzlichen Erbfolge hat der nicht verheiratete Partner kein Anrecht auf die Immobilie und muss den Ansprüchen von Kindern, Eltern oder Enkeln Vorrang gewähren. Mit einer klaren Regelung die zu Lebzeiten getroffen wird kann das Problem umgangen und das Erbrecht neu definiert werden. Am besten schreiben beide Partner ein Testament, in dem sie den Lebenspartner mit seinem Anteil an der Immobilie bedenken und so einem großen Erbschaftsstreit oder einer Erbengemeinschaft mit leiblichen Verwandten des Verstorbenen direkt aus dem Weg gehen.

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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Fri, 15 May 2026 11:09:02 +0200
Bei der Anschlussfinanzierung mit Angebotsvergleichen bares Geld sparen https://www.inomaxx.de/index.php/blog/499-bei-der-anschlussfinanzierung-mit-angebotsvergleichen-bares-geld-sparen.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/499-bei-der-anschlussfinanzierung-mit-angebotsvergleichen-bares-geld-sparen.html

Immobilienbesitzer kennen das Problem: Der Kredit läuft aus und von der Bank kommt ein Brief, in dem eine Anschlussfinanzierung geboten wird. Oft aus Bequemlichkeit, häufig aber aus Unwissenheit wird die Anschlussfinanzierung angenommen und nicht verglichen, ob ein Angebot mit günstigerer Zinsfestschreibung auf dem Markt überzeugt und sich besser und effizienter für eine Anschlussfinanzierung eignen würde.

Eine günstige Zinsfestschreibung spart viel Geld

Banken verschweigen gerne, dass der Kreditnehmer bei einer anderen Bank hohe Kosten sparen und durch eine Umschuldung eine viel attraktivere Zinsfestschreibung nutzen könnte. Mit einer Abtretung der Restschuld hat der Kreditnehmer einen maximalen Kostenaufwand von 0,3 Prozent. Diese niedrige Gebühr steht oft in keinem relevanten Vergleich zur Zinsfestschreibung, die beim anderen Kreditgeber weitaus attraktiver als bei der Hausbank ist. Es lohnt daher nicht, das erhaltene Angebot kompromisslos anzunehmen und eine hohe Anschlussfinanzierung zu wählen, ohne sich über eine Ersparnis bei einer Umschuldung mit günstiger Zinsfestschreibung zu informieren.

Hier macht Vergleich reich

Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass mehr als die Hälfte aller Baufinanzierenden eine Menge Geld verschenken und aus oben genannten Gründen auf eine günstige Zinsfestschreibung durch den Bankenwechsel verzichten. Nach der Laufzeit der Zinsfestschreibung bei der kreditgebenden Bank ist es ratsam, sich über günstige Anschlussfinanzierung zu informieren. Selbst bei einer Differenz von 0,1 - 0,2 Prozent kann ein Wechsel lohnen und eine Ersparnis zu ermöglichen. Bei einem Kredit von 150.000 Euro kann die Ersparnis bei einer Laufzeit von 10 Jahren rund 3.000 Euro, bei einer Laufzeit von 15 Jahren sogar 4.000 Euro betragen.

Warum sich der Vergleich lohnt:

  • Hohes Einsparpotenzial: Schon wenige Zehntel Prozentpunkte Unterschied beim Zinssatz führen über die Laufzeit zu einer Ersparnis von mehreren Tausend Euro. Laut Berechnungen können durch einen Bankwechsel über 6.000 Euro Zinskosten eingespart werden.
  • Neubewertung der Immobilie: Eine neue Bank bewertet die Immobilie neu. Da Immobilien in den vergangenen Jahren oft im Wert gestiegen sind, kann dies zu einem besseren Beleihungsauslauf und somit zu einem günstigeren Zins führen.
  • Marktvergleich nutzen: Ein Vergleich verschiedener Banken zeigt, dass die Hausbank selten das günstigste Angebot macht.

Tipps zum Sparen:

  1. Rechtzeitig aktiv werden: Etwa 1 Jahr bis 6 Monate vor Ende der Zinsbindung sollten Angebote eingeholt werden.
  2. Forward-Darlehen nutzen: Wenn die Zinsen niedrig sind, können Sie sich diese bis zu 5,5 Jahre im Voraus für die Zukunft sichern.
  3. Anschlussfinanzierungsrechner: Nutzen Sie Online-Rechner, um schnell und unverbindlich Konditionen zu vergleichen
  4. Flexibilität prüfen: Achten Sie nicht nur auf den Zins, sondern auch auf kostenlose Sondertilgungen.

Jetzt günstige Angebote unterbreiten lassen

Wenn Sie mit Ihrer Bank verhandeln und eine Umschuldung zu einer anderen Bank nicht beanspruchen möchten, sollten Sie ein Angebot unterbreiten und eine adäquate Zinsfestschreibung vorschlagen. In einigen Fällen wird die Bank Ihr Angebot beherzigen und Sie als Kunden mit einer günstigen Zinsfestschreibung bei einer geplanten Anschlussfinanzierung zum Baukredit behalten. Mit meinem Zins-Check können Sie sich einen kostenfreien Marktüberblick verschaffen, welcher Zinssatz in Ihrem persönlichen Fall aktuell möglich wäre.

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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Thu, 07 May 2026 20:32:38 +0200
Geldanlagen kaufen und verkaufen: Welche Rolle spielt der Zeitpunkt https://www.inomaxx.de/index.php/blog/498-geldanlagen-kaufen-und-verkaufen-welche-rolle-spielt-der-zeitpunkt.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/498-geldanlagen-kaufen-und-verkaufen-welche-rolle-spielt-der-zeitpunkt.html

Günstig kaufen und mit ansprechender Rendite verkaufen ist der Aspekt für einen erfolgreichen Aktienhandel. Doch wie erkennen Sie den richtigen Zeitpunkt für den Kauf und wissen, wann Sie aussteigen sollten? Da die Differenz zwischen Hoch und Tief mitunter enorm ist, spielt der Kaufzeitpunkt bei Aktien und Rohstoffen, aber auch bei verschiedenen Renditepapieren eine übergeordnete Rolle. Bei allen Anlageformen mit schwankenden Kursen ist es notwendig, vor der Kaufentscheidung den Markt zu beobachten und sich einen Überblick zu beschaffen.

Da die Zinsen auf risikolose Anlagen weiter niedrig sind, investieren immer mehr Sparer direkt in die Börse und versprechen sich eine hohe Rendite. Im Jahr 2025 investierten über 14 Millionen Menschen direkt in Aktien, Aktienfonds oder ETFs. Besonders gefragt waren breite Investments, da für 67 Prozent der Anleger Sicherheit relevant war. Investmentfonds (43 Prozent) lagen dabei knapp vor Tagesgeld (40 Prozent) und Aktien (39 Prozent). Durch den derzeit konstanten Anstieg ist es ratsam, mit einer Entscheidung nicht länger zu warten und so die Chance auf ansprechende Rendite nicht zu verpassen.

Die Marktbeobachtung vor dem Aktienkauf

Bei jeder Aussicht auf Rendite sollten Sie als Anleger aber auch vor Augen haben, dass Sie mit Verlusten rechnen müssen. Je variabler die die Kurse sich zeigen, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, nicht immer einen attraktiven Gewinn zu erzielen. Wissen Sie durch eine intensive und langfristige Beobachtung des Markes über die Wertentwicklung bescheid, können Sie den Markt timen und das Verlustrisiko mindern. Eine Chart- und Fundamentalanalyse geben Auskunft über das Wirtschaftswachstum und die künftige Wertentwicklung. Viele wissenschaftliche Studien befassen sich mit der Rentabilität der Modelle und ihrem Konsens für Privatanleger. Es gibt Zeiten in denen es gelingt und Zeiten bei denen der Anleger daneben lag.

Denn eine Garantie kann bei Investitionen an der Börse nie gegeben werden. Eine zuverlässige Vorhersage zur Marktentwicklung ist unmöglich. Daraus ergibt sich eine gleiche Chance für erfahrene, aber auch für unerfahrene Investoren an der Börse. Der Kaufzeitpunkt spielt deshalb nicht unbedingt die Hauptrolle, denn das Ziel sollte die langfristige Kursentwicklung sein. Nach drei oder vier Jahren sollten die Titel bei normalen Börsenphasen mehr wert sein.

Wie viel Strategie ist gut?

Strategien spielen im Kontext zur Börse eine wichtige Rolle. Allerdings sollten diese so eingesetzt werden, dass Sie als Anleger eine breit gefächerte Diversifizierung der Gelder anstreben. Teilen Sie das eingesetzte Budget in Aktien und Anleihen, sowie in Rohstoffe und Zinspapiere auf und mindern so Ihr Anlagerisiko. Erzielen Sie in einer Anlageklasse Verluste, können die durch Gewinne in einer anderen Anlageklasse ausgeglichen und kompensiert werden. Eine umfassende Information über das Unternehmen in welches Sie investieren dient als Grundlage. Je umfangreicher Ihre Informationen und Kenntnisse sind, umso besser können Sie die Beobachtung in Ihre Strategie einfließen lassen und sich bei einer Anlage von vergangenen Aspekten leiten lassen.

Als Anleger sollte man in diesem Anlagebereich bereit sein, langfristig zu investieren. Gerade derzeit sollte dies beachtet werden, denn nach dem Ende der lockeren Geldpolitik wird erwartet, dass bei Aktien- und Rentenanlagen die Kurse erst einmal fallen werden. Wer über mehrere Jahre investiert bleibt, kann solche Kursschwankungen aussitzen, bzw. bei Fonds durch einen monatlichen Sparplan die Kursschwankungen als günstigen Nachkauf nutzen. Da die Börse keine Einbahnstraße ist, sollte man bei steigenden Kursen nicht vergessen, rechtzeitig die Gewinne zu realisieren. Der nächste Abschwung zum einsteigen kommt bestimmt.

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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Tue, 21 Apr 2026 19:59:16 +0200
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Beim Immobilienkauf wird häufig in der Eile die bestehende Wohngebäudeversicherung vom Verkäufer übernommen. Doch dies sollte nie unbedacht und ohne einen vorherigen Vergleich erfolgen, da sonst böse Überraschungen und hohe Kosten drohen. Niemals sollte ein Hausbesitzer daran glauben, dass ihm das Schicksal nicht übel mitspielt. Ein Wohnungsbrand, ein Defekt in der Gasleitung, aber auch äußere Einflüsse können zur vollständigen Zerstörung der Immobilie führen. Ist dann kein adäquater Versicherungsschutz gegeben, können Hauseigentümer unverschuldet in eine Schuldenfalle geraten und alles verlieren.

Nicht an der Wohngebäudeversicherung sparen

Immobilien als Investition in Sachwerte stehen seit der Finanzkrise hoch im Kurs. Doch wird dabei häufig vergessen, die günstig erworbene Immobilie ansprechend abzusichern und mit einer Wohngebäudeversicherung umfassend zu schützen. Dies gilt natürlich nicht nur beim Hauskauf, sondern sollte auch bei einer Eigentumswohnung nicht vernachlässigt werden. Eine umfassende und vor finanziellen Verlusten schützende Wohngebäudeversicherung sollte vorhanden sein. Bei einer Eigentumswohnung ist in der Regel die Gemeinschaft der Eigentümer versichert.

Sollte der Umstand oder die Höhe der Versicherung unklar oder nicht ausreichend sein, kann in einer Eigentümerversammlung die Thematik Wohngebäudeversicherung angesprochen und sich über adäquate Angebote unterhalten werden. Die Kosten für eine Wohngebäudeversicherung im Mehrfamilienhaus mit Eigentumswohnungen überzeugt mit fairen Konditionen, da die Gesamtkosten unter den Eigentümern geteilt werden. Bereits beim Kauf sollten Interessenten den Versicherungsschutz prüfen und sich die Police zur Wohngebäudeversicherung vorlegen lassen.

Innerhalb von 4 Wochen wechseln

Der Wechsel in eine neue Versicherung sollte nicht auf die lange Bahn geschoben werden. Nach dem Immobilien- oder Eigentumswohnungskauf hat der Käufer nur 4 Wochen Zeit, die Versicherung des Vorbesitzers zu kündigen und in ein besseres Angebot zu wechseln. Ein umfassender Schutz ist bei einigen Gesellschaften bereits für 150 Euro im Jahr zu erhalten und schließt die Elementarversicherung ein. Rund 30 Prozent aller Eigentümer zahlen die Elementarversicherung zur Wohngebäudeversicherung zusätzlich. In einer neuen Police ist diese bereits enthalten und führt somit nicht zu zusätzlichen Kosten.

Keine Verträge von vor der Jahrtausendwende übernehmen

Besonders unsicher und im Schadensfall teuer sind Policen zur Wohngebäudeversicherung, die schon vor der Jahrtausendwende bestanden haben. Die alten Policen sehen in vielen Fällen eine Absicherung von nicht über 60 Prozent vor, was für den Eigentümer im Versicherungsfall immer zum Nachteil ist und den finanziellen Ruin bedeuten kann. Angebote vergleichen und rechtzeitig wechseln hilft Sparen und sorgt für ausreichenden Versicherungsschutz. Die gewählte Wohngebäudeversicherung sollte zu 100 Prozent dem Wert der Immobilie entsprechen und alle wichtigen Aspekte zur optimalen Absicherung im Schadensfall enthalten.

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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Tue, 14 Apr 2026 08:27:52 +0200
Persönlicher Finanzplan - Lebenszyklus als Leitschnur https://www.inomaxx.de/index.php/blog/495-persoenlicher-finanzplan-lebenszyklus-als-leitschnur.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/495-persoenlicher-finanzplan-lebenszyklus-als-leitschnur.html

Jeder Mensch muss es tun - sich mit den eigenen finanziellen Zukunftsperspektiven zu beschäftigen. Dabei sollten alle Risiken und Gefahren in Betracht gezogen werden, auch wenn es für viele Personen unangenehm erscheint. Nun gibt es die Möglichkeit seine Sorgen in die Hände eines Finanzplaners zu legen, der sich mit genau diesen kritischen Punkten befasst. Die einzelnen Lebensphasen eines Menschen können mit Hilfe eines derartigen Planes besser bewältigt werden.

Eigenes Kapital genau unter die Lupe nehmen!

Menschen lieben es von Grund aus Geld auszugeben und in verschiedenste Dinge zu investieren. Dabei sollte jedoch der hart verdiente Euro auch auf lange Sicht ins Auge gefasst werden. Immer öfter wird dazu ein Finanzplaner dafür zu Rate gezogen. Der Mehrwert eines Finanzplanes ist die optimale Abstimmung der Hauptziele Rentabilität, Liquidität, Sicherheit und Verwaltbarkeit.

Optimale Beratung - ein wesentlicher Vorteil

Essentiell für eine effiziente und hochwertige Beratung ist die genaue Abstimmung und Positionierung der verschiedenen Hauptziele. Die optimale Strukturierung der Ziele ermöglicht einen Mehrwert für einen Finanzplan. Fragen diesbezüglich sollten vorab geklärt werden, um Risiken und Verluste ausschalten zu können, wie z. B. um:

  • Das Wertpapierdepot mit den Risiken im Auge behalten
  • Mittel- bzw. Langfristige Optionen vollkommen ausschöpfen
  • Die Höhe der Rendite prognostizieren
  • Vermögen im Alter sichern
  • und viele mehr . . .

Diese und weitere Punkte sind die wichtigsten Merkmale eines optimal ausgerichteten Finanzplanes. Die individuelle Vernetzung der einzelnen Kriterien sind sehr komplex und sollten von qualifizierten Finanzplanern ausgeführt werden. Persönliche Wünsche und Eigenschafen des Kunden müssen strukturiert eingebaut und beachtet werden. So entsteht ein Lebenszyklus des eigenen Vermögens.
Den Lebensphasen Kindheit, Studium/Berufsstart, Familiengründung, Absicherung und Alterskonsum werden die jeweiligen Konsumausgaben zum Beispiel für Ausbildung, Auto, Urlaub, Haus, Renovierung und Entschuldung gegenübergestellt.

Produktneutralität - ein Muss für einen wirkungsvollen Finanzplan

Damit das Vertrauen der verschiedenen Verbraucher gestärkt werden kann, muss der Finanzplan seriös und wirkungsvoll gestaltet werden. Schließlich muss man als Verbraucher meist mehrere Tausende Euro investieren, damit ein Plan dieser Art erstellt wird. Produkte sollte immer neutral erarbeitet und durch keine Vorgabe des Gutes eingeschränkt werden. In den USA funktioniert die Gestaltung der Finanzpläne bereits sehr gut. Immer mehr Menschen zeigen Eigenverantwortung und möchten sich auch für die Zukunft absichern. Bleibt zu hoffen, dass auch in Deutschland der Finanzplan verstärkt zum Einsatz kommen wird und Menschen sich ausführlich mit der finanziellen Zukunft auseinandersetzen.

Private Finanzplanung - Tipps für die persönliche Finanzstrategie
Sie erhalten Ihre persönliche Finanzplanung mit einer Rundumsicht zu den finanziellen Bereichen „Lebensgrundlage sichern“, „Vermögen bilden“ und „Vermögen schützen“. Nach einer kurzen Dateneingabe erhalten Sie eine Zusammenfassung Ihrer persönlichen Finanzsituation. Darin finden Sie Antworten auf die Fragestellungen, in welchen Bereichen Sie einen Bedarf haben oder wie hoch Ihr geschätzter Bedarf ist und können dafür eine Optimierung anfordern. Mehr Informationen zu diesem Thema >>>

Wie berechnet man die Lebenserwartung?

Die Prognose des Lebensalters ist keine exakte Wissenschaft, doch es gibt Tools und Studien, die eine realistische Einschätzung ermöglichen. Einige nützliche Möglichkeiten sind:

  • Der Lebenserwartungsrechner des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA):
    Bietet eine einfache Möglichkeit die eigene Lebenserwartung grob abzuschätzen.
    Hier kann gerechnet werden: www.wie-alt-werde-ich.de
  • Studien wie die „Global Burden of Disease“-Studie:
    Es werden weltweite Trends analysiert und wertvolle Erkenntnisse zu Faktoren geliefert, welche die Lebenserwartung beeinflussen.
    Hier geht´s zur Studie: www.healthdata.org/research-analysis/gbd

Die Nutzung dieser Hilfsmittel trägt dazu bei, die eigene Lebensplanung besser abzustimmen und gezielte Entscheidungen zu treffen.

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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Wed, 01 Apr 2026 12:21:58 +0200
Durch Selbstbeteiligung weniger für Versicherungsbeiträge zahlen https://www.inomaxx.de/index.php/blog/494-durch-selbstbeteiligung-weniger-fuer-versicherungsbeitraege-zahlen.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/494-durch-selbstbeteiligung-weniger-fuer-versicherungsbeitraege-zahlen.html

Die meisten Bundesbürger haben heute etliche Versicherungen, die sie gegen unterschiedliche Risiken schützen. Da kommt im Jahr oft eine erhebliche Summe zu Stande, die für Versicherungsbeiträge ausgegeben werden muss. Deshalb lohnt es sich, die einzelnen Verträge einmal genauer zu betrachten und die Möglichkeit zu einem Selbstbehalt zu erwägen. Unter Selbstbehalt oder auch Selbstbeteiligung versteht man eine Summe, die der Versicherungsnehmer im Schadensfalle selbst trägt. Versicherungen mit Selbstbeteiligung kosten weniger, als solche ohne Selbstbeteiligung.

Wo ist Selbstbehalt möglich ?

Der Selbstbehalt ist besonders bei den KFZ Versicherungen gebräuchlich. Aber auch private Krankenversicherungen und Rechtsschutzversicherungen sind oft mit Selbstbeteiligung erhältlich. Einige Versicherer offerieren Selbstbehalt auch bei Haftpflichtversicherungen, Wohngebäudeversicherungen und Hausratversicherungen. Mit Ausnahme der Krankenversicherung wird die Selbstbeteiligung in jedem Schadensfall angewendet. Bei privaten Krankenversicherungen handelt es sich dabei in der Regel um eine bestimmten Jahresbetrag.

Wer profitiert vom Selbstbehalt?

Die meisten Menschen schließen Versicherungen ab, um im Ernstfall abgesichert zu sein. Sie haben jedoch nur selten Schäden zu melden. In diesem Fall kann man sich die reduzierte Prämie für den Vertrag mit Selbstbeteiligung zu Nutzen machen und das gesparte Geld einfach für etwas anders benutzen. Hat man jedoch oft Schäden, so sollte man sich einmal genauer mit der Selbstbeteiligung auseinandersetzen und an realen Beispielen errechnen, auf welche Weise man sich am günstigsten versichert.

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Ersparnis beim Selbstbehalt schnell nachrechnen

Nimmt man Papier und Bleistift zur Hand, kann man sich den finanziellen Vorteil der Selbstbeteiligung schnell ausrechnen. Mit einer einfachen Formel lässt sich errechnen, wie viele Jahre man schadensfrei sein muss, um den Betrag der Selbstbeteiligung, den man im Schadensfall tragen muss, an dem Beitragsunterschied von der Versicherung mit Selbstbehalt und der Versicherung ohne Selbstbeteiligung erspart hat. Diese Formel lautet: Höhe des Selbstbehaltes geteilt durch den Unterschied im Beitrag. Beträgt die Selbstbeteiligung einer Versicherung also 100 Euro und man spart beim Beitrag jährlich zwanzig Euro, so hat man bereits nach fünf Jahren den Betrag der Selbstbeteiligung eingespart.

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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Tue, 24 Mar 2026 12:05:56 +0100
Vermögenswerte: Vererben sollte gut überlegt sein https://www.inomaxx.de/index.php/blog/493-vermoegenswerte-vererben-sollte-gut-ueberlegt-sein.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/493-vermoegenswerte-vererben-sollte-gut-ueberlegt-sein.html

Ein Testament verhindert den Streit zwischen den Erben und regelt den Nachlass eindeutig. Nicht einmal ein Drittel der Deutschen verfasst eine letztwillige Verfügung, obwohl laut einer Umfrage jeder Fünfte ein Vermächtnis von über 100.000 Euro hinterlassen wird. Ist vom Verstorbenen keine Nachlassregelung vorhanden, so bestimmt das Bürgerliche Gesetzbuch die Verteilung. Jedem gehört alles und meistens geht das nicht ohne Streit über die Bühne. Besonders in der heutigen Zeit, wo viele Paare ohne Trauschein zusammenleben, ist ein Testament besonders wichtig, da bei Unverheirateten die Partner und Lebensgefährten ansonsten leer ausgehen.

Nachlassverfügung richtig verfassen

Die Erstellung einer Nachlassverfügung ist gerade in solchen Fällen unerlässlich. Entweder wird diese beim Notar aufgesetzt oder vom Erblasser handschriftlich geschrieben. Es muss mit der Unterschrift und dem Datum der Erstellung versehen sein. Empfehlenswert ist auch, die vollständigen Namen mit Geburtsdatum der Erben zu nennen. Eheleuten ist es möglich, ein gemeinschaftliches Testament aufzusetzen, das Berliner Testament ist die üblichste Form einer gemeinsamen Nachlassregelung. Dieses bestimmt, dass der Ehepartner alles erhält, den Kindern steht ihr Anteil erst nach dem Tod des zweiten Elternteils zu.

Der letzte Wille kann aber nur von beiden gemeinsam geändert werden, ist also ein Ehepartner bereits verstorben, hat der zurück Gebliebene keine Chance mehr, etwas an dem Nachlassdokument zu ändern, es sei denn, es gibt darüber einen gesonderte Vereinbarung. Unverheiratete können ihren letzten Willen nicht in einem gemeinsamen Dokument festhalten, jeder verfasst sein eigenes Schriftstück.

Testament vor gesetzlicher Erbfolge

In der letztwilligen Verfügung ist geregelt, welche Personen welche Gegenstände für sich alleine erhalten sollen. Der Rest des Vermögens wird unter der Erbengemeinschaft aufgeteilt. Ein Testament steht immer vor der gesetzlichen Erbregelung, der Erblasser sollte aber auf jeden Fall auf den Pflichtanteilsanspruch achten. Selbst wenn man sich zu Lebzeiten nicht unbedingt Gedanken über den Tod machen möchte, ist es wichtig, für ein Testament zu sorgen, damit die Hinterbliebenen gut und gerecht versorgt zurück bleiben.

Neben dem Testament sollte auch eine Übersicht der Haushaltsfinanzen für die Erben zur Verfügung stehen. Hier ist eine Finanzanalyse von großem Vorteil, da darin alle Finanzbereiche dokumentiert sind. Für die Erben ermöglicht dies einen schnellen Überblick und es können unkompliziert die notwendigen Veränderungen vorgenommen werden.

Wichtige Aspekte des Vererbens:

  • Testament/Erbvertrag: Ein Testament muss handschriftlich verfasst, datiert und unterschrieben sein. Es erlaubt die persönliche Verteilung des Vermögens.
  • Gesetzliche Erbfolge: Ohne Testament greift die gesetzliche Erbfolge, die oft nicht dem persönlichen Wunsch entspricht.
  • Pflichtteil: Nahe Angehörige (Kinder, Ehegatten) haben Pflichtteilsansprüche, auch wenn sie enterbt wurden.
  • Schenkung zu Lebzeiten: Immobilien können steuergünstig an Kinder übertragen werden (Schenkung alle 10 Jahre möglich).
  • Testamentsvollstrecker: Zur Sicherung des letzten Willens kann ein Testamentsvollstrecker eingesetzt werden.
  • Vermeidung von Streit: Klare Formulierungen im Testament helfen, Erbengemeinschaften und Konflikte zu vermeiden.
  • Beratung: Eine rechtliche Beratung durch einen Notar oder Anwalt wird empfohlen.

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Herdenverhalten: Warum Anleger gerne der Masse folgen
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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Tue, 10 Mar 2026 10:42:33 +0100
Herdenverhalten: Warum Anleger gerne der Masse folgen https://www.inomaxx.de/index.php/blog/492-herdenverhalten-warum-anleger-gerne-der-masse-folgen.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/492-herdenverhalten-warum-anleger-gerne-der-masse-folgen.html

Der Mensch ist nachweislich ein Herdentier. Dies äußert sich nicht nur im Kaufverhalten und darin, dass Sie gerne besitzen wollen, was der Nachbar bereits hat, sondern auch in Spekulationen und bei Geldanlagen. Dabei werden häufig sehr hohe Risiken eingegangen und darauf gehofft, dass sich die Masse (Herdenverhalten) schon nicht irren und die richtige Entscheidung treffen wird. Der Wunsch nach Konformität ist ein Grund, warum Anleger der Masse folgen und so einen Trend ins Leben rufen, der sich nicht selten mit unvorhersehbar hohem Risiko aufzeigt und nur auf dem Herdentrieb, nicht aber auf Information und innerer Überzeugung folgt.

Eines der berühmtesten Beispiele für Herdenverhalten

Die Tulpenmanie in Holland war eine geplatzte Blase, in der Tulpenzwiebeln zum Spekulationsobjekt wurden. Durch die starke Nachfrage und einem knappen Angebot stiegen die Preise für Tulpenzwiebeln von 1636 bis 1637 um teilweise das 50-fache in astronomische Höhen. Auf dem Höhepunkt der Blase erreichten seltene Zwiebeln sogar einen Preis eines einem Amsterdamer Grachtenhauses. Spätestens hier wurde vielen der Irrsinn bewusst und die Angst vor fallenden Kursen führte zu Verkäufen. Es folgte ein fataler Crash und innerhalb von drei Monaten fielen die Preise um rund 90 %, ohne sich noch einmal zu erholen. Jüngere Spekulationsblasen angefeuert durch Herdenverhalten, sind die bekannte Dot Com-Blase zur Jahrtausendwende und das Platzen der Immobilienblase 2007 in den USA.

Massenanlagen erhöhen die Gefahr der Spekulationsblase

Der versierte Anleger kauft dann, wenn praktisch niemand Interesse an Aktien hat und nutzt die günstigen Angebote, sowie den Ankauf und die Anlage fernab der Herde. Durch den Hype von Massenanlagen erhöht sich das Problem der Spekulationsblase enorm. Hat der Nachbar sein neues Auto beispielsweise von einem Börsengewinn gekauft und tut das kund, sehen Sie sich ebenfalls dazu animiert, sich den Wunsch nach einem neuen Auto von einem Börsengewinn kaufen möchten. Auch wenn Sie vorher nicht über Aktien nachgedacht haben, hat Sie der Herdentrieb erwischt und sie folgen der Masse, die genauso wie Sie an der Börse spekulieren und hohe Renditen erhoffen.

Herdenverhalten gibt es nicht nur in Boomzeiten

Das Herdenverhalten kann auch in fallenden Märkten fatal sein. So gaben beispielsweise Ende 2002 zahlreiche Anleger auf und verkauften ihre Aktien, da die Aktienkurse über zwei Jahre gefallen sind. Im Gegenzug flüchteten viele Investoren in die vermeintlich sicheren Häfen der Geldmarktfonds. Ungefähr zeitgleich fanden allerdings die Aktienmärkte ihren Boden und drehten nach oben, was zum Beginn einer fünf Jahre dauernden Rally führte. Wer damals der Masse folgte, musste zwar keine Verluste erleiden, aber die entgangenen Gewinne waren mindestens genauso schmerzlich.

Trends vermindern die Gewinne

Der Hype bei Anlagen könnte schon als neuer Trend gesehen. Experten warnen davor, bei Geldanlagen der Masse zu folgen und die eigene Individualität gänzlich in den Hintergrund zu drängen. Durch unüberlegte Spekulationen aufgrund von Anlagen in der Masse, verringern sich die Gewinne des Einzelnen. Auch die Spekulationsblase rückt so in greifbare Nähe, da viele Anlagen nicht aus eigenem Kapital, sondern aus Krediten und somit aus nicht im Besitz befindlichen Geld getätigt werden. Bei Geldanlagen sollten Trends außen vor bleiben und mit dem Kopf entschieden werden.

Wie kann man sich davor schützen

Als wichtigen Punkt sollte man die eigenen Entscheidungen hinterfragen und analysieren sowie gegensätzliche Meinungen einzuholen. Weiterhin ist es sinnvoll nur in Branchen und Sektoren zu investieren, von denen man was versteht. So war beispielsweise Warren Buffett während der Dot Com-Blase nicht in Internettitel investiert, da er von diesen Unternehmen nach eigener Aussage zu wenig verstand. Der beste Schutz vor dem gefährlichen Herdenverhalten ist allerdings ein sorgsam aufgebautes, gut diversifiziertes Portfolio. Eine Strategie, in wenig korrelierte Anlageklassen zu investieren, hat sich in der Vergangenheit als äußerst stabil gezeigt und konnte langfristig attraktive Renditen erzielen.

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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Wed, 04 Mar 2026 12:21:07 +0100
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Die derzeitige Zinsenlage ist für Immobilienbesitzer interessant, über eine Sicherung der niedrigen Zinsen durch ein Forward-Darlehen nachzudenken. Dieses Darlehen wird aber nicht kostenlos gewährt. Bei einem noch längere Zeit laufenden Darlehen können Sie überprüfen, ob sich in Ihrem speziellen Fall ein Forward-Darlehen lohnt und es für Sie effektiv ist, Kosten für eine Absicherung der Zinshöhe zu zahlen. Je länger die Laufzeit noch ist, umso höher sind die Kosten für ein Forward-Darlehen.

Ein Forward-Darlehen zur Anschlussfinanzierung nutzen

Endet Ihre Finanzierung in Kürze, erhalten Sie von Ihrer kreditgebenden Bank sicher bald ein Angebot zum Anschlusskredit. Dies wird über günstige Zinsen verfügen und Ihnen eine preiswerte Restzahlung ermöglichen. Läuft Ihre Finanzierung aber noch ein oder zwei Jahre, sollten Sie sich über das Forward-Darlehen informieren und haben so die Möglichkeit, sich günstige Zinsen zu sichern und auch bei einem Anstieg der Zinsen, von der Erhöhung unbetroffen zu bleiben.

Wenn die Zinsen sich erhöhen, haben Sie die richtige Entscheidung getroffen. Sollte der Zinssatz aber weiter so niedrig bleiben, zahlen Sie durch das Forward-Darlehen mehr und haben höhere Zinsen, sowie die Gebühren für die Absicherung Ihrer Verzinsung zu tragen. Weiter sollten Sie es sich genau überlegen, da Sie ein Forward-Darlehen nicht kündigen und wieder zum niedrigeren Zinssatz zurückkehren können.

Forward-Darlehen - Mit der richtigen Strategie eine Planungssicherheit schaffen
Wohneigentümer können mit einem Forward-Darlehen bei ihrer Anschlussfinanzierung richtig Geld sparen. Gerade in Niedrigzinsphasen bietet ein Forward-Darlehen die Möglichkeit, sich gegen steigende Zinsen bei der Anschlussfinanzierung zu schützen. Mehr Informationen zu diesem Thema >>>

Forward Darlehen vor Beginn kündigen

Wenn man ein Forwarddarlehen erst gar nicht in Anspruch nehmen möchte und bereits vor Beginn kündigen möchte, verlangt das Finanzierungsinstitut eine Nichtabnahmeentschädigung. Dies ist eine Art Schadenersatz für den entgangenen Gewinn der Bank. Wenn man ein Forwarddarlehen kündigen möchte, weil man das Haus oder die Wohnung verkauft, darf die Bank die Kündigung nicht verweigern. Das heißt, bei einem Verkauf der Immobilie kann das Forward-Darlehen gekündigt werden. Allerdings muss in diesem Fall eine Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen.  

Kosten und Besonderheiten eines Forward-Darlehens

Für dieses Darlehen wird je nach Kreditinstitut ein gewisser Aufschlag von 0.01 bis 0.04 Prozent pro Monat erhoben. Sie binden sich mit Abschluss des Vertrages und können das Forward-Darlehen nicht kündigen, auch wenn die Zinsen für eine Anschlussfinanzierung sinken. Betrachten Sie diese Absicherung und das besondere Darlehen wie eine Versicherung, von der Sie auch hoffen, das der Schadensfall und somit die Inanspruchnahme der Versicherung zur Schadensübernahme nicht eintritt. Ebenso wie ein normaler Immobilienkredit kann auch diese besondere Finanzierung in keinem Fall einseitig gekündigt werden.

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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Wed, 25 Feb 2026 09:30:33 +0100